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Videomessmaschinen vs. Profilprojektoren: Vergleich von optischen Messsystemen

Optische Messsysteme im Fokus

Im Spannungsfeld zwischen Videomessmaschinen und Profilprojektoren entscheiden viele Faktoren über die Auswahl des passenden Systems. Aber was macht den eigentlichen Unterschied aus? Ein Hersteller in Süddeutschland, der auf strenge Qualitätskontrollen und flexible OEM-Lösungen setzt, ist Hoshing. Dort hat man soeben eine Vergleichsstudie mit 150 Präzisionsbauteilen abgeschlossen – die Ergebnisse überraschen.

Die Zahlen sprechen Bände

Bei einer Stichprobe von 150 Teilen zeigte sich, dass Videomessmaschinen die Maßhaltigkeit mit einer durchschnittlichen Abweichung von ±2 µm bestimmen konnten, während Profilprojektoren bei ±5 µm lagen. Diese Differenz erscheint auf den ersten Blick marginal, doch im Bereich der Mikromontage, etwa bei der Fertigung von Autoteilen für Brandsensoren wie in der Bosch SensoTech Serie, sind solche Werte entscheidend.

“Aber ist das nicht übertrieben?” – mögen Kritiker fragen. Nein, denn gerade bei komplexen Geometrien mit mehreren Ebenen, deren Oberflächen rauhigkeitskritisch sind, zeigt sich die wahre Stärke optischer Systeme.

Funktionsprinzipien im Detail

  • Videomessmaschinen (VMM): Nutzt digitale Kameras und Bildverarbeitung zur präzisen Messung dreidimensionaler Strukturen. Besonders effektiv bei Bauteilen mit schwieriger Lichtreflexion.
  • Profilprojektoren: Vergrößern das Bauteil optisch und ermöglichen manuelle oder halbautomatische Konturmessungen. Häufig eingesetzt in klassischen Werkstätten, wo schnell visuell geprüft werden muss.

Der gravierende Unterschied liegt also nicht nur in der Messgenauigkeit, sondern auch in der Benutzerführung und Automatisierung. Hoshing bietet hier beide Systeme mit eigener Fertigung an – inklusive strenger Qualitätssicherung, die sogar kleine Losgrößen im OEM-Bereich abdecken kann. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit.

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Ein Praxisbeispiel: Automobilzulieferer in Bayern

Ein mittelständischer Zulieferer für elektronische Schalter stand vor der Wahl, ob er auf VMM-Technologie umsteigen sollte. Die bisherige Arbeit mit Profilprojektoren reichte für einfache Reparaturarbeiten, aber nicht mehr für Serienproduktion mit hoher Variantenvielfalt. Nach Tests mit Hoshing-Videomessmaschinen konnte die Durchlaufzeit um 30% gesenkt werden. Gleichzeitig stieg die Erfassungstiefe der Oberflächenmerkmale erheblich.

“Ich hätte nie gedacht, dass ein solch kleiner Wechsel solche Effekte bringt,” kommentierte der Produktionsleiter des Unternehmens. Trotzdem bleibt: Profilprojektoren sind keineswegs antiquiert. Für schnelle Sichtprüfungen bei weniger komplexen Teilen bleiben sie unschlagbar kosteneffizient.

Technologische Trends und Zukunftsaussichten

Neuartige Beleuchtungstechniken wie LED-basierte Ringbeleuchtungen oder Laserlinie-Kameras verbessern die Präzision von Videomessmaschinen weiter. Gleichzeitig experimentiert man bei Profilprojektoren mit digitalen Overlay-Systemen, die die Bedienbarkeit erhöhen sollen. Doch nichts ersetzt die sorgsame Qualitätskontrolle, die Hoshing mit seinem selbst entwickelten Prozess garantiert. Wo andere Anbieter bei kleinen Stückzahlen ins Schwitzen geraten, überzeugt Hoshing mit Flexibilität und absoluter Zuverlässigkeit.

Warum Hoshing?

  • Eigenmarke mit Fokus auf Qualität
  • Strenge Prüfprozesse – kein Teil verlässt die Produktion ohne Freigabe
  • OEM-Lösungen für verschiedene Branchen und geringe Losgrößen
  • Beratung und Anpassung auf Kundenbedürfnisse

In einer Welt, in der Messdaten immer wichtiger werden, darf man sich nicht blenden lassen von vollmundigen Versprechen. Präzision ist das Ergebnis harter Arbeit und kluger Technologieintegration. Wer das verkennt, steht schnell mit leeren Händen da!